Seniorenreise oder Familienreise?
von MarinaViele Rentner sind noch fit genug, um in den Urlaub zu fahren. Doch welche Gelegenheit ist hier die beste? Wie immer hängt die Antwort auf diese Frage davon ab, wie selbständig jemand noch ist. Je besser man für sich selber sorgen kann, desto mehr Optionen bieten sich. Wer seinen Lebenshunger noch längst nicht gestillt hat, dringend einen Tapetenwechsel und eine andere Kulisse hinter der Fensterdeko benötigt und aus rein pragmatischen Gründen in einer Seniorenresidenz wohnt oder betreutes Wohnen in einer WG betreibt, kann natürlich über einen Urlaub allein nachdenken. Wer aber nicht alleine reisen möchte oder nicht mehr kann, hat jetzt zwei Alternativen.
Zum einen gibt es spezielle Seniorenreisen, Gruppen älterer Menschen, die sich gegenseitig dabei unterstützen, Abwechslung in ihr Leben zu bringen. Der polnische Ostsee Urlaub mit Betreuung ist dabei ein Klassiker. Wer sich hierfür entscheidet, braucht für Gesellschaft nicht zu sorgen. Erlebnisangebote werden für einen organisiert. Wenn man darauf einmal keine Lust hat, braucht man nur bescheid zu sagen. Der Nachteil hieran ist, dass einmal gebuchte Veranstaltungen und Ausflüge auch entsprechend mitbezahlt werden müssen. Die Gewichtung von Vor- und Nachteilen dieser Art des Urlaubs, liegt im Auge des Betrachters. Wer gesellig ist und es gerne bequem hat, dem sei diese Variante ans Herz gelegt.
Eine andere Variante im Alter in den Urlaub zu fahren ist der Familienreise. Die vertrauten Gesichter und die Aussicht mit den Enkeln Zeit verbringen zu können, lockt viele Senioren mit der Familie ins Ausland. Gerade für Ältere, welche ein gutes Verhältnis zu den Nachkommen pflegen, ist dies wohl die angenehmste Variante des Urlaubs. Für die Eltern der Enkel bietet dies gewisse Vorteile, denn die Aufsicht über die Kinder kann unter Umständen so erleichtert werden. Gerade, wenn man vor hat in eine der Ferienwohnungen im Allgäu zu fahren, wo es in der natur der Sache liegt, dass für Kinderbetreuung nicht gesorgt ist, ist es schön, wenn auch mal Oma oder Opa uf die Sprösslinge aufpassen können. Je nachdem wie selbständig man ist, halten sich die Belastungen sowohl für die Jüngeren als auch für die Älteren in Grenzen.